Michael Gerr

Stadtrat für Würzburg

Jürgen Trittin mit Würzburger Kandidat_innenAls letzter Hauptact vor den Bezirkstags- und Landtagswahlen unterstützte Jürgen Trittin den Wahlkampf der Würzburger Grünen. Von links nach rechts: Martin Heilig, Patrick Friedl, Jürgen Trittin, Hans-Josef Fell, Gerhard Müller, Kerstin Ceina und Gebärdensprachdolmetscherin Alexa Dölle.

Grüne-Würzburg: "Trittin wirbt für rot-grünen Aufbruch

Gut 1000 Leute am Kardinal-Döpfner-Platz zum Grünen Wahlkampfhöhepunkt

Ein Hauch von Stramu wehte über den Kardinal-Döpfner-Platz, jedes Mal wenn das Rehan Syed Ensemble beim Grünen Wahlkampfhöhepunkt ihren Gipsy Jazz anstimmten. Am gestrigen warmen Spätsommerabend fanden bis zur Rede von Spitzenkandidat Jürgen Trittin gut 1000 Leute den Weg auf den von den Grünen freigeräumten ungewöhnlichen Kundgebungsort. Landtagdirektkandidat und Moderator Patrick Friedl war begeistert von der Kulisse: „Dieser Platz ist viel zu schön, um ihm parkenden Autos zu überlassen.“ Er forderte die Wegnahme der Oberflächenparkplätze und eine Begrünung des Platzes, als eine „Oase der Ruhe“ in der Hektik der umgebenden Einkaufsstadt.

Auf dem Podium sprachen neben Patrick Friedl, Landtagsspitzenkandidatin Kerstin Celina, die Bezirkstagskandidaten Michael Gerr und Gerhard Müller sowie die Bundestagskandidaten Martin Heilig und Hans-Josef Fell. Offenbar verbanden viele der Kundgebungsgäste ihre Teilnahme mit einem Besuch des zeitgleich stattfindenden Straßenmusikfestivals. Als Jürgen Trittin kurz vor Acht zu reden begann füllte sich der Platz binnen Minuten. Die über tausend Leute lauschten konzentriert den Ausführungen des Grünen Spitzenkandidaten. Jürgen Trittin machte die Grüne Haltung zu Syrien („wir wollen keinen Militärschlag“ und „wir sind aus christlicher Nächstenliebe gefordert Flüchtlinge aus Syrien aufzunehmen“), gegen Massentierhaltung und für die bäuerliche Landwirtschaft und für eine echte Energiewende klar. Trittin: „Schwarz-Gelb will die Energiewende nicht und lässt sich von Lobbygruppen ihre Politik diktieren. Dagegen helfen nur starke Grüne und ein politischer Aufbruch in der nächsten rot-grünen Regierung in Bayern und im Bund.“

Presemitteilung, Würzburg, 7. September 2013