Michael Gerr

Stadtrat für Würzburg

Inklusions-Tour

Nächste Termine:

8. Mai 2013, 17 Uhr: WüSL-PD "Gleiche Rechte, Aber Wie?", Matthias-Ehrenfried-Haus, Würzburg. Ankündigung auf der WüSL-Homepage.

7. Juni 2013 Inklusionstag in Wörth am Main: Ab 16.30 Uhr Stadtbegehung ab Bahnhof; 19 Uhr Diskussion: „Gerechte Teilhabe für alle – Was Inklusion in Wirklichkeit bedeutet“, im Nikolaussaal im Kerber-Saal, Wörth.

Alle mit dabei!

Inklusion bedeutet mehr als Integration. Niemand wird zurückgelassen, die Fähigkeiten und Beiträge jedes Einzelnen, so wie er oder sie ist, stehen im Vordergrund. Was "Alle inklusive" wirklich bedeutet und was die Politik tun kann, um einen gesellschaftlichen Wandel einzuleiten - gerechter - nachhaltiger - inklusiv, darum geht es auf der Inklusions-Tour mit Michael Gerr.


Campus Grün BayernBei einem Besuch bei Campus Grün Bayern in Erlangen diskutierte ich mit grünen Studierenden aus verschiedenen bayerischen Universitätsstädten zwei Stunden über Inklusion und wie wir hin zu einer inklusiven Gesellschaft kommen. Zu Beginn machte ich deutlich, dass Inklusion nicht einfach ein neues Wort mit austauschbaren Inhalt ist, sondern zu einem anderen Gesellschaftsverständnis und Menschenbild führt. Solidarität ist zwar weiter unverzichtbar, aber es handelt sich nicht um ein Naturgesetz, dass es Starke und Schwache gibt, vielmehr müsste man von Bevorzugten (die wissen wie man eine Situation für sich ausnutzt) und Benachteiligten sprechen. Inklusion erkennt alle an, wie sie sind und will Benachteiligte stärken. Der Staat muss hierfür die Rahmenbedingungen schaffen.

Zur Sprache kamen auch die Hindernisse an bayerischen Universitäten, die zum Teil nicht barrierefrei sind.

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Robert Krigers, Michael Gerr und Agnes KrumwiedeZusammen mit Agnes Krumwiede besuchte ich eine Tanzprobe mit der argentinischen Tänzerin Maria Tietze in der Förderschule St.Vinzenz in Ingolstadt. Es war sehr interessant zu sehen wie die Kinder durch das Tanzen Selbstbewusstsein tanken und auf ihre jeweils individuelle Weise kreativ sind. Die unterschiedlich behinderten Kinder freuten sich sichtbar auf ihren Tanz und sahen auch aufmerksam zu. Maria Tietze verlangt den Kindern durchaus das ab, was erreichbar ist, etwa Konzentration auf sich selber und die eingespielte Musik.

Vor der Probe diskutierten wir mit dem Sonderschulrektor Robert Krigers über die Möglichkeiten und Schwierigkeiten Inklusion zu erreichen.

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Postkarte Inklusion Heinrich-Böll-StiftungVon August bis zunächst Dezember 2012 plane ich eine Tour durch Unterfranken und Bayern unter dem Moto "Alle inklusive". Insbesondere Grüne Kreisverbände oder Gliederungen können mich für einen Vortrag mit anschließender Diskussion anfragen - ich komme dann gerne Vorort.

Inklusion meint die Einbeziehung und volle Teilhabe aller in unsere Gesellschaft. Bekannt wurde Inklusion in letzter Zeit durch die UN-Behindertenrechtskonvention und die Frage deren Umsetzung in Deutschland. Welche Konsequenzen hat Inklusion für die deutschen Einrichtungen der Behindertenhilfe? Wie kommen wir zu einem inklusiven Schulsystem? Wie muss die Eingliederungshilfe reformiert werden?

Wie auch der Grüne Sozialkongress in Bielefeld gezeigt hat, kann man Inklusion als Säule der gesamten Sozialpolitik, also für alle sozialen Gruppen verstehen. Jeder Mensch wird, egal wie er oder sie ist, in dessen jeweiligen So-Sein anerkannt. Aufgabe der Politik ist es die gesellschaftlichen Strukturen so anzupassen, dass niemand herausfällt oder gezwungen ist sich zu assimilieren. Die ersten Termine werden in Kürze hier bekannt gegeben.