Michael Gerr

Stadtrat für Würzburg

Allgemein

Michael Gerr auf BaumwipfelpfadBad Wildbad (kobinet) Baumwipfelpfade entstehen in letzter Zeit in einigen Naturschutzregionen und sollen so die schützenswerte Landschaft den Menschen näherbringen. Ein Baumwipfelpfad ist ein Steg auf Stelzen. Er führt direkt durch die Baumwipfel im Wald. Doch sind diese Baumwipfelpfade auch barrierefrei? Dies erkundete Michael Gerr, der sich in Bad Wildbad auf einer Reha befand, auf dem Baumwipfelpfad Schwarzwald.

In der Werbung für den Baumwipfelpfad heißt es: "Mühelos und durchgängig barrierefrei können die großen und kleinen Besucher die Baumgipfel erklimmen und die reizvolle und vielfältige Schwarzwaldlandschaft aus ganz ungewöhnlicher Perspektive erkunden." Der gesamte Pfad sei barrierefrei gestaltet mit einer "sanften Steigung", heißt es auf der Homepage von Bad Wildbad im Schwarzwald. Der Pfad befindet sich auf dem Sommerberg. Von Bad Wildbad auf 425 Metern über dem Meeresspiegel geht es auf den Sommerberg auf 726 Meter. Michael Gerr berichtet, dass die Sommerbergbahn, eine Standseilbahn, barrierefrei auf den Berg führt: "Mit dem Rollstuhl oder Kinderwagen können die Gäste ebenerdig und tatsächlich mühelos auf den Berg gelangen."

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Hier finden Sie allgemeine Informationen über Michael Gerr und über seine politischen Aktivitäten.

Lesen Sie den Kurzlebenslauf im Telegrammstil.

Unter Fotos finden Sie gemischte Galerien.

Die Arbeitsschwerpunkte als Stadtrat sind in Gremien aufgelistet.

Die politischen Vorstellungen von Michael Gerr im allgemeinen als Grüner und vor den Wahlen finden Sie unter Ziele.

Schließlich hat Michael Gerr einige Gedanken aufgeschrieben bezüglich des Umgangs mit einem Menschen mit Handicap: Umgang mit mir.

 

Michael GerrAm 15. September finden die Landtags- und Bezirkstagswahlen in Bayern statt, am 22. September Bundestagswahlen.

Ich trete für die Bezirkstagswahlen als Direktkandidat im Wahlkreis Würzburg-Stadt an, auf der Bezirksliste bin ich sonst in Unterfranken auf Platz 4 wählbar.

Für die Bundestagswahlen stehe ich als Listenkandidat der bayerischen Landesliste auf Platz 22, von wo aus ich mithelfen will Stimmen für die Grünen zu sammeln.

Ich hoffe Sie hier gut über meine Arbeit und Ziele informieren zu können. Schauen Sie doch auch einmal in die neue Fotogalerie. Falls Sie noch etwas wissen wollen oder mir etwas mitgeben, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Nutzen Sie Ihr Wahlrecht zunächst am 15. September:

Beide Stimmen zählen. Beide Stimmen für Grün!

Ihr Michael Gerr

Über die Grünen Ziele für den neuen Bezirkstag können Sie sich in dem Bezirkstagsprogramm der Grünen Unterfranken informieren, an dessen Erstellung Michael Gerr maßgeblich mitgewirkt hat.

Hier nur einige kurze und zentrale persönliche Ziele:

  • Es täte dem Bezirkstag gut, wenn nach 2008 wiederum ein Mensch mit der Erfahrung einer eigenen Behinderung in den Bezirkstag kommt, auch um dort Interessen behinderter Menschen mitzuvertreten.
  • Für eine inklusive Gesellschaft, in der kein Mensch zurückgelassen wird: Miteinander unterschiedlicher Menschen, die so sein dürfen, wie sie sind.
  • Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention in Unterfranken: Erstellung eine Aktionsplans mit konkreten Maßnahmen.
  • Vielfältige Kultur für jung und alt. Ausweitung der Partnerschaft in andere europäische Länder, z.Bl. auch der Türkei.
  • Ausbau der Windkraft, schonend, aber zügig: Erstellung von Zonierungskonzepten, in denen geplant wird in welchen Zonen Windkraftparks gebaut werden.

Michael GerrAls gewählter Stadtrat bin ich selbstverständlich für alle Bürgerinnen und Bürger ansprechbar. In der Begegnung mit einem behinderten Menschen sind viele erst mal unsicher. Wie soll man sich richtig verhalten? Wann soll man helfen etc.? Grundsätzlich gilt: Man kann mit mir - wie auch sonst den meisten Menschen mit Handicap, ganz normal umgehen. Falls ich tatsächlich einmal fremde Hilfe benötige, was nicht oft vorkommt, sage ich es schon. Fragen zu meiner Person und meiner Behinderung sind auch erlaubt, allerdings trenne ich, soweit das möglich ist, schon zwischen meinem Privatleben und meinem Leben und meinen Aufgaben als Politiker. Da Behindertenpolitik zu meinen Themen gehört, spielt natürlich mein eigener Erfahrungshintergrund keine kleine Rolle. Allerdings verstehe ich mich nicht als Interessenvertreter etwa von Rollstuhlfahrern, sondern vertrete einen behinderungsübergreifenden Ansatz über die verschiedenen Behinderungen hinweg und noch breiter den einer inklusiven Gesellschaft für Alle.

Meine Grenzen

Michael GerrEs gibt aber auch bestimmte Grenzen im persönlichen Umgang mit mir. Eine Einladung an einen eindeutig nicht barrierefreien Veranstaltungsort sehe ich mich nicht in der Lage anzunehmen. Kleine Kompromisse gehe ich da noch ein, wenn nicht alles perfekt ist (z.B. wenn keine barrierefreie Toilette da ist), aber ein bis zwei höhere Stufen oder gar mehrere, können nur zu meiner Absage führen - oder man muss eben, wenn das organisatorisch möglich ist, einen anderen Ort finden.

Eine andere Grenze, die ist eher psychologischer Art, besteht darin, dass ich es schwer ertragen kann, wenn in meiner Gegenwart offene Diskriminierungen passieren. Da kann ich dann schon mal empfindlich reagieren.

Fragen Sie mich einfach direkt, falls Ihnen etwas unklar ist. Ich bitte aber um Verständnis für diese meine Grenzen, und dass ich sie konsequent einhalte, vor allem bei offiziellen Anlässen.

Und zuletzt ein Hinweis für Grüne (oder andere ParteipolitikerInnen): In meinem eigenen Kreisverband habe ich eine Satzungsänderung zur Barrierefreiheit erwirkt, wo Veranstaltungen in aller Regel barrierefrei durchgeführt werden.

Link: Barrierefreiheit in meinem Kreisverband

 

 Michael Gerr


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