Michael Gerr

Stadtrat für Würzburg

"Mobil in die Zukunft" mit Toni HofreiterUnterstützung erfuhren die Würzburger Grünen im Kommunalwahlkampf durch den Fraktionsvorsitzenden  der Grünen im Bundestag Toni Hofreiter. Bei der gut besuchten Veranstaltung berichtete Hofreiter von der Oppositionsarbeit der Grünen aus Berlin und führte die Bedeutung der Verkehrspolitik für den Klimawandel aus. Eine Verringerung des CO2-Ausstosses benötigt eine Umkehr im Verkehr. Hofreiter nahm in seinem Vortrag immer wieder Bezug auf Verkehrsprojekte in Würzburg und aus der Region.

Toni Hofreiter, der selber als Kommunalpolitiker begann, weiss dabei wovon er spricht, denn seine Positionen entwickelt er auf der Grundlage fachlicher Auseinandersetzung mit Themen. Beispiel des geplanten Autobahnbaus der B26n: Hofreiter war nicht nur vor Ort bei der geplanten Trasse, er hat sich auch mit Gutachten zu diesem Projekt beschäftigt und kommt zum Schluss: "Diese Autobahn ist völlig überflüssig". Auf Nachfrage eines Zuhörers erklärte er, dass diese Autobahn auch keine Entlastung für Würzburg bringen würde.

Michael Gerr, Karin Miethaner-Vent mit Toni Hofreiter und Patrick FriedlAnderes Beispiel Würzburger Hauptbahnhof: Dieses "Schmuckstück", so Toni Hofreiter ironisch, muss endlich saniert werden, schon wegen der Nutzung mobilitätseingeschränkter Personen. Auch hier war Hofreiter bereits mehrmals zu Terminen vor Ort. Anhand der geplanten Straba-Linie 6 kritisierte er die Verkehrs- und Förderpolitik des Bundes aber auch Bayerns. Es könne nicht sein, dass durch ein Gesetz des Bundes, das 2019 auslaufe, die Kommunen bei ihren Planungen hängengelassen werden. Allerdings könne es Bayern, wenn es wollte, Baden-Württemberg nachmachen und mit einer Bürgschaft Fördermittel zusichern, die der Bund irgendwann beschließen muss.