Michael Gerr

Stadtrat für Würzburg

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Stadtratsfraktion Würzburg
Pressemitteilung vom 28.11.2017 zum Haushalt 2018

Über 1,7 Millionen Euro für den Radverkehr
Grüne Fraktion zeigt sich zufrieden mit dem Haushalt 2018

Die Stadtratsfraktion von Bündnis90/Die Grünen zeigt sich insgesamt zufrieden mit den Ergebnissen der diesjährigen Haushaltsberatungen im Würzburger Stadtrat.

„Durch den einstimmig beschlossenen Radwegeetat von über 1,7 Mio. Euro wird es möglich, die Umsetzung des Radwegekonzepts in Angriff zu nehmen, insbesondere die Radachse 2 (Zellerau) sowie die von den Bürger*innen lange geforderte Verbindung von Versbach in die Innenstadt“ freut sich die Fraktionsvorsitzende Barbara Lehrieder.

„Der Stadtrat hat gezeigt, dass es ihm ernst ist, die Linie 6 aufs Gleis zu setzen. Nach dem nahezu einstimmigen Bekenntnis zum Bau der Straßenbahn ans Hubland vor einigen Wochen haben wir jetzt eine Sonderrücklage von zunächst 1 Million Euro beschlossen die in den kommenden Jahren weiter aufgestockt werden soll. Damit soll die Würzburger Straßenbahn GmbH bei der Finanzierung der Baumaßnahmen unterstützt werden, was trotz hoher staatlicher Förderung notwendig ist. Die Zeichen stehen also deutlich auf Grün für die Linie 6.“ ergänzt der Fraktionsvorsitzende Matthias Pilz.

„Wir freuen uns besonders, dass wir im Stadtrat mit großer Mehrheit 300.000 Euro zusätzlich für die Stadtbegrünung bereitstellen konnten. Der von Alt-Oberbürgermeister Jürgen Weber gestellte und von FDP-Stadtrat Joachim Spatz, uns Grünen und vielen anderen Kolleginnen und Kollegen unterstützte Antrag zeigt, dass das Thema Klima und Stadtbegrünung vom Würzburger Stadtrat sehr Ernst genommen wird.“ so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Patrick Friedl.

Enttäuscht sind die Grünen allerdings dass der Stadtrat nicht bereit war, die Anstrengungen beim barrierefreien Ausbau aller Bushaltestellen deutlich zu erhöhen: „Mit der jetzigen Finanzierung wird das noch 20 Jahre dauern.“ sagt Stadtrat Michael Gerr.

"Mit weiteren erfolgreichen Anträgen konnte erreicht werden, dass die Stadt Würzburg ihrer sozialen Verantwortung noch stärker gerecht wird. So wurden Mittel bereit gestellt zur Förderung des Stadtjugendring-Projekts Stadtteilchecker und für die Erweiterung der Streetworkarbeit des Underground am Hauptbahnhof. Die Förderung von Integrationsmaßnahmen für Flüchtlinge wurde erhöht und die Nothilfefonds für Familien und Senioren sowie der Präventionsfonds für Verhütungsmittel wurden aufgestockt." freut sich Stadträtin Silke Trost.

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