Michael Gerr

Stadtrat für Würzburg

Stadtpolitik Anträge

 

Antrag Planungen barrierefreie Schiffsanlegestelle

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

auch namens der Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stelle ich den Antrag:

Die Verwaltung untersucht die Schiffsanlegestelle am Alten Kranen hinsichtlich der Möglichkeiten diese barrierefrei zu erweitern, damit insbesondere mobilitätseinge­schränkte Menschen (Eltern mit Kleinkindern, Senioren, behinderte Menschen) die Schiffsanlegestelle gleichwertig nutzen können.
Dem Stadtrat sollen unterschiedliche Varianten bzw. denkbare Bauabschnitte vorgelegt werden, z. B. unter Einbeziehung des geplanten Uferweges Richtung Kulturspeicher.

Begründung und Vorschläge zur baulichen Ausführung:

Die Schiffsanlegestelle am Alten Kranen wurde zuletzt im Zuge des Hochwasserschutzausbaus saniert. Bei diesen Investitionen wurde aber nicht ausreichend auf Barrierefreiheit geachtet. Die bestehenden Steintreppen, die hinunter zu den Schiffen führen, bringen schon aufgrund ihrer Länge und Steilheit eine sehr unkomfortable Situation mit sich, mit zum Teil unüberwindbaren Erschwernissen.
Die Bedeutung des Schiffsverkehrs an der Anlegestelle liegt im touristischen Bereich und im Bereich der Naherholung auch für Familien. Moderner Tourismus und Naherholung brauchen niederschwellige und barrierefreie Angebote, die zu erhöhter Attraktivität Würzburgs beitragen.
Andere Städte am Wasser führen vor, wie man Schiffsanlegestellen auch mit mehreren Schiffs­plätzen barrierefrei zugänglich machen kann. Eine mögliche und gute Lösung dafür ist eine insgesamt schwimmende Anlegestelle, ein so genannter „schwimmender Steiger“, bei dem die einzelnen Haltepunkte miteinander verbunden sind: eine große schwimmende Plattform oder einzelne Schwimmer, die durch Stege verbunden sind. Es reicht dann aus, die schwimmende Anlegestelle an einer Stelle barrierefrei zu erreichen, um alle Haltepunkte zu bedienen. Der Höhenunterschied von der Uferpromenade zum Schwimmer könnte beispielsweise durch eine zentrale Rampenkonstruktion oder durch eine seitliche Rampenführung überwunden werden.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Gerr

Würzburg, den 18. Juni 2009

Antrag: Ressourcenbericht Schulen/städt. Gebäude, Prioritätenliste

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

im Rahmen der Vorlagen zum Konjunkturpaket 2 wurden dem Stadtrat Daten zum Energieverbrauch bei Schulen vorgelegt und zwar als prozentuale Abweichung von Durchschnittswerten bei Wärme und Strom. Diese Zahlen ermöglichten eine grobe Einordnung der Energieverbräuche und daraus abgeleitet eine Priorisierung für Maßnahmen zur energetischen Sanierung.

Wegen der Wichtigkeit des Themas Klimawandel und der damit verbundenen Auswirkungen auf die laufenden Ausgaben der Stadt Würzburg erscheint es uns angemessen, noch genauer hinzusehen und im Sinne eines Energie- und Ressourcenmanagements ein Zahlenwerk für städtische Gebäude vorzulegen, welches als Grundlage für eine Prioritätenliste energetischer Sanierungsmaßnahmen dienen kann. Ein jährlicher Ressourcenbericht könnte außerdem nachvollziehbar aufzeigen, welchen Beitrag die Stadt Würzburg selber zur Erreichung ihrer Klimaschutzziele leistet.

Deshalb stellen wir namens der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN folgenden Antrag:

  1. Die Stadtverwaltung legt jährlich die Zahlen der Energieverbräuche bei allen städtischen Gebäuden (insbesondere Schulen) vor, unter Angabe der absoluten Zahlen und der Entwicklung:

    – bei den Verbrauchsmengen (Öl, Gas, Wärme, Strom, etc.)
    – beim CO2-Ausstoß
  2. Die Stadtverwaltung erstellt eine Prioritätenliste energetischer Sanierungsmaßnahmen
    mit Angaben zu: 

    – Kosten geplanter Maßnahmen zur energetischen Sanierung
    und zur sonstigen Steigerung der Energieeffizienz
    – Verbrauchseinsparungen und Berechnungen zur Amortisation
    – Einsparungen beim CO2-Ausstoß

Die Prioritätenliste wird jährlich angepasst und fortgeschrieben.


Mit freundlichen Grüßen

gez. Michael Gerr, Patrick Friedl, Benita Stolz (stellv. Fraktionsvorsitzende)
Mitglieder des Stadtrates

 

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Die GRÜNEN fordern bei den Haushaltsberatungen die Bereitstellung von 1,4 Millionen Euro im Vermögenshaushalt, um den längst überfälligen Einbau eines zentralen Aufzugs im Rathaus zu ermöglichen. Die damit gewonnene Barrierefreiheit wäre ein Vorteil für alle Besucher und Beschäftigten des Rathauses.

19. November 2008

Antrag zu den Haushaltsberatungen: Zentraler Rathausaufzug

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

hiermit stellen wir, auch namens der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, folgenden Antrag:

Der zentrale Rathausaufzug, wie auf der Stadtratssitzung am 5. Juni 2008 beschlossen, wird in den Vermögenshaushalt für 2009 in Höhe von 1.399.000 Euro eingestellt.

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Antrag:
Bewerbung der Stadt Würzburg als „Fairtrade-Stadt” im Rahmen der internationalen Kampagne „Fairtrade-Towns” von „TransFair e. V.”

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

hiermit stellen wir, auch namens der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, folgenden Antrag:            

Der Würzburger Stadtrat beschließt, im Rahmen der internationalen Kampagne „Fairtrade-Towns” von „TransFair e. V.”, den Titel „Fairtrade-Stadt” anzustreben.
Wichtigster Schritt auf diesem Weg ist die Gründung einer Steuerungsgruppe zur Koordinierung der Aktivitäten.
Sobald alle in der Begründung aufgeführten Kriterien erfüllt sind, reicht die Stadt Würzburg die Bewerbung um den Titel „Fairtrade-Stadt” bei TransFair ein.

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