Michael Gerr

Stadtrat für Würzburg

Meine Ziele für den neuen Stadtrat (2014):

Die meisten Ziele, die ich 2008 aufschrieb (siehe unten), gelten noch, auch wenn ich manches davon bereits erreichen konnte, anderes hat sich im Laufe der Wahlperiode neu ergeben. Gerne möchte ich Begonnenes fortsetzen und das erworbene Wissen einsetzen, um meine und allgemein Grüne Ziele zum Erfolg zu führen.

  • Den Aktionsplan Inklusion (soll noch im April 2014 im Stadtrat beschlossen werden) umsetzen und möglichst viele Maßnahmen konkret füllen. Das bedeutet auch, dass jedes Jahr bei den Haushaltsberatungen entschieden werden muss, was Inklusion der Stadt wert ist.
  • Ich möchte also direkt im Stadtrat weiterhin Menschen mit Behinderungen in Würzburg vertreten, nach dem Motto "Nichts über uns ohne uns!". Nachdem es in der letzten Wahlperiode erstmals einen Behindertenbeirat in Würzburg gegeben hat, möchte ich erreichen, dass dieser noch besser in städtische Entscheidungen eingebunden wird.
  • Insgesamt stehe ich für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung. Städtische Entscheidungsprozesse müssen bei wichtigen Projekten durch Bürgerwerkstätten flankiert werden. Nichtöffentliche Tagesordnungspunkte müssen die Ausnahme sein. Der Stadtrat insgesamt sollte sich um leichter verständliche Sprache bemühen. Ich bin für die Einführung einer Redezeitbegrenzung im Stadtrat. Die Verwendung neuer Medien im Stadtrat befördert die Einbeziehung jüngerer Würzburger_innen.
  • Ich möchte drei Projekte nennen, die ich von 2014 bis 2020 mit vorantreiben will: Erstens die barrierefreie Sanierung des Hauptbahnhofes einschließlich des Vorplatzes und der Straßenbahnhaltestelle sowie eines verkleinerten Busbahnhofs. Zweitens deutliche Fortschritte bei der barrierefreien Sanierung von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen insbesondere bei Schulen. Und drittens die weitere Etablierung Würzburgs als Kultur- und Tourismus-Standort: Vielfältige Kultur ohne Barrieren als Markenzeichen.

 

Hier noch dokumentiert die Ziele, die ich bereits 2008 vor den Wahlen aufschrieb:

Meine Ziele für den Stadtrat (2008):

Meine Motivation ernsthaft für den Stadtrat zu kandidieren, speiste sich aus folgenden Quellen:

  • Ich will der erste Stadtrat werden, der mit einer Behinderung lebt, und die Interessen von behinderten Menschen als Experte in eigener Sache vertritt. (–> geschafft!)
  • Ich will als Stadtrat (so ich gewählt werde) und als Bürger von Würzburg an einer Stadtentwicklung mitwirken, die ein Leben für Alle Mittendrin möglich macht.
  • Ich möchte eine Kultur der Vielfalt befördern: Jeder Mensch soll, so wie er oder sie ist, einen individuellen Platz finden können. Die Verschiedenheit der Menschen und die sich daraus ergebenden Kulturen und Aktivitäten sind zu unterstützen.

Meine Ziele für Würzburg

Lebendige Stadtteile:

  • Ich möchte mich insbesondere in der Zellerau für eine Aufwertung des Quartiers einsetzen: Dazu gehören mehr barierefreie Wohnungen, weniger Autoverkehr, ein zentraler großzügiger Platz am Oberen Markt.

Innenstadt und Bahnhof:

  • Baldige Sanierung des Bahnhofs. Selbstverständlich barrierefrei wie es gesetzlich vorgesehen ist.
  • Ein Aufwertungs- und Werbekonzept für eine barrierefreie Stadt und barrierefreien Tourismus.

Umkehr im Verkehr:

  • Der Mensch muss in den Mittelpunkt. Wo Verkehr zu Belastung wird, muss er zurückgefahren werden, auch aus Klimaschutzgründen. Schonende Bewegungsarten brauchen mehr Raum, deshalb muss mehr für Fußgänger, Radfahrer und NutzerInnen des Öffentlichen Nahverkehrs getan werden.
  • Barrierefreier Ausbau bei Bussen und Straßenbahnen
  • Der Stadtrat soll die Einrichtung von barrierefreien Taxis fördern als Ergänzung zum Behindertenfahrdienst.

Soziales und Kreatives Würzburg:

  • Sozialleistungen müssen den Bedarf decken. Persönliche Assistenz und menschenwürdige Pflege darf nicht von Finanzfragen beiseite geschoben werden. “Satt- und Sauber-Pflege” im Minutentakt ist nicht akzeptabel, es muss Raum für menschliche Kontakte bleiben. Die Sozialpolitik muss sich an Selbstbestimmung und Teilhabe ausrichten.
  • Kreative Potenziale haben wir in Würzburg. Die Politik muss ihnen nur Räume lassen. Ein buntes Kulturleben gibt es bereits. Woran es aus meiner Sicht noch mangelt, ist ein breiteres, aber auch gezielteres BürgerInnenforum für mehr Mitwirkungsmöglichkeiten im Vorfeld städtischer Entscheidungen.

Klimaschutz:

  • Ich werde die Vorschläge der Grünen Klimaexperten Benita Stoz und Patrick Friedl zum Umbau auf Erneuerbare Energien und zum Energiesparen unterstützen. Ich selber versuche mein Verhalten in meinem eigenen Umfeld entsprechend auszurichten.

Und zuletzt: Wenn ich (erstmals) in den Stadtrat komme, habe ich ein offenes Ohr für alle, die auf mich zukommen. Ich sehe mich als Lernender, der allerdings auch einen eigenen Beitrag leisten will.

Dies nur einige meiner persönlichen Schwerpunkte. Das ausführliche Programm der Würzburger Grünen, an dem auch ich mitgearbeitet habe, finden Sie auf der Grünen Wahlseite: www.grün-für-würzburg.de